Dienstag, 8. Juli 2008

Shuttle-Bus für die Fans!

Um die Anbindung und den Transport zum Präsicup-Finale (Do., 18:00 Uhr) zu verbessern, hat sich das Sportzentrum der KU entschlossen einen Shuttlebus einzusetzen. Dadurch soll denjenigen Fans, die keine andere Möglichkeit haben zum Seidlkreuz zu gelangen, ein besonderer Fahrservice geboten werden, um das Finale verfolgen zu können. Der zur Verfügung gestellte Bus ist einer der üblichen Uni-Busse und bietet pro Fahrt Mitfahrgelegenheiten für 10 Personen. Die Fahrten starten am Donnerstag vom Mensaparkplatz, wohin der Bus auch nach dem Spiel wieder zurück fährt. Abfahrtzeiten sind 17 Uhr, 17.20 Uhr und 17.40 Uhr. Nach dem Spiel fährt der Bus wieder direkt und ohne Zwischenstationen zurück zum Mensaparkplatz.
Darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit mit der Stadtlinie zum Seidlkreuz zu fahren, die direkt am Unistadion hält.

Freitag, 4. Juli 2008

Donnerstag, 3. Juli 2008

Finale 2008 komplett : Die Unheimlich Urigen treffen auf Team Sport

Aus den beiden Halbfinalspielen vergangenen Dienstag sind die Mannschaften der Unheimlich Urigen (3:1 gegen die Porno Journos) und das Team Sport (2:1 gegen Rapid Mathe) als Sieger hervorgegangen und stehen sich nun im Endspiel um den diesjährigen Präsi-Cup 2008 (Donnerstag, 10. Juli, 18:00 Uhr) gegenüber. Erstmals wird das Finale im Uni Leichtathletik Stadion am Seidlkreuz ausgetragen. Als besonderen Service bietet das Unisportzentrum einen Shuttlebus an, der die Fans zum Spiel und anschließend wieder zurück zum Hofgartenfest bringt.

Porno Journos – Die Unheimlich Urigen 1:3

Der Titelverteidiger ist raus aus dem Turnier. In einer überraschend einseitigen Partie konnten die erstmals in Bestbesetzung antretenden Unheimlich Urigen den Vorjahressieger aus dem Turnier werfen und so erfolgreich Revanche für das verlorene Gruppenspiel nehmen
Schon die ersten Minuten der Partie zeigten, dass sich die Unheimlich Urigen einiges vorgenommen hatten um die Porno Journos an diesem Abend zu entzaubern. Die Urigen kombinierten im Mittelfeld gefällig und ballsicherer und setzten immer wieder gefährlich ihre beiden Außenspieler ein. Nach zwei Minuten erzielten sie bereits die Führung als Markus Risch aus 20 Metern einfach einmal abzog und der Ball hinter dem offensichtlich völlig überraschten Journo-Torwart Volkan Akal in der Tormitte einschlug.
Die Journos konnten ebenfalls aus dem Vollen schöpfen und mit Libero Sebastian Fleischmann und Andreas Poll standen zwei weitere Cupsieger des Vorjahres auf dem Platz. Doch irgendwie wollte im Aufbauspiel der Journalisten nicht viel gelingen. Die Urigen gewannen Zusehens die entscheidenden Zweikämpfe und nach zwanzig Minuten erhöhte Sebastian Zäch nach schöner Überzahlkombination auf 2:0. Vorrausgegangen war allerdings ein dicker Schnitzer von Sebastian Fleischmann, der den Ball unnötig in der Journo-Abwehr vertändelte.
Nach dem Pausenpfiff schienen die Journalisten zunächst gewillt die Geschichte noch einmal umzuschreiben, doch wiederum Sebastian Zäch machte mit einem herrlichen Kopfballtreffer (38.) alle Hoffnungen zunichte und krönte seine herausragende Leistung in dieser Begegnung. Der 3:1 Anschlusstreffer durch Sebastian Fleischmann (50.), der einen Foulelfmeter sicher verwandelte war dann nur noch Ergebniskosmetik und somit wird es kein erneutes Sommermärchen für die Journos in diesem Jahr geben.
Fazit: Die Unheimlich Urigen beweisen immer mehr, dass sie eine richtige Turniermannschaft sind und kommen in den wichtigen Spielen immer besser in Fahrt. In dieser Form sind sie Anwärter Nummer eins auf den Titel 2008. Für die Journalisten bleibt in diesem Jahr nur das kleine Finale gegen Rapid Mathe. Dennoch haben sie richtig gute Spiele gezeigt und an diesem Abend gegen eine unheimlich urige und vor allem eingespielte Truppe den Kürzeren gezogen.

Team Sport – Rapid Mathe 2:1

Bei hochsommerlichen Temperaturen am Dienstagabend löste das Team Sport als Erste das Finalticket und besiegten nach turbulenter zweiter Halbzeit die Mathematiker knapp mit 2:1. Dabei versäumten es die Sportler vor allem im ersten Durchgang Zählbares aus ihrer Überlegenheit zu machen und mussten so am Ende richtig Zittern bis für den Vorjahreszweiten die erneute Finalteilnahme feststand.
Trotz des schwül warmen Wetters legten die Sportler einen schwungvollen Start hin und versuchten mit gefährlichen Flügelangriffen die Rapid Defensive zu knacken. Die Mathematiker standen gegen diesen, vor allem offensivstarken Gegner erwartungsgemäß sehr tief in der eigenen Hälfte und operierten ausnahmslos mit langen Bällen auf ihr Sturmduo Stefan Kneißl und Robin Löscher. Dadurch überließen sie den Sportlern quasi kampflos das Mittelfeld und diese erspielten sich in den ersten 30 Minuten eine Fülle von Torchancen, die sie jedoch allesamt ungenutzt ließen. So scheiterten Daniel Bach, Sebastian Fischer, Mark Reiser und Johannes Zeitler trotz guter Möglichkeiten und damit stand es zur Halbzeit weiterhin torlos 0:0. Die wenigen Rapid-Angriffe vor der Pause stellten die Sport-Verteidiger allerdings auch vor keine größeren Probleme, da vor allem Klaus Bauer seinen Gegenspieler Robin Löscher an diesem Tag völlig aus der Partie nahm und ein starkes Spiel ablieferte.
In Halbzeit zwei stockte dann plötzlich der Offensivmotor des Sportlerteams und Rapid Mathe kam nach und nach besser in die Partie. Trotzdem konnten die Sportler in der 39. Minute in Führung gehen, als Alexej Garcia Rodriguez einen leichtsinnigen Querpass in der Rapid-Abwehr abfing und unbedrängt aus acht Metern zum 1:0 einschieben konnte. Durch zahlreiche Wechsel kam den Sportlern in der Folge die Ordnung gänzlich abhanden und folgerichtig wurden sie für ihre nachlässige Chancenauswertung zuvor bestraft: Nach einem Freistoß nutzte Stefan Kneißl die Abstimmungsprobleme in der Hintermannschaft der Sportler und hob den Ball gekonnt über den heraus eilenden Christian Schimmer ins Tor zum 1:1 Ausgleich(45.).
Die Sportler schienen nun mehr und mehr verunsichert und leisteten sich einige unnötige Ballverluste. In der 50. Spielminute hatten die Mathematiker schon den Torjubel auf den Lippen, doch Schiedsrichter Marat Oganyesyan verweigerte dem Tor durch vorrausgehende Abseitsstellung die Anerkennung.
Vier Minuten später entschied dann eine weitere Standardsituation die Partie: Mathe-Torhüter Marcus Schleißheimer verschätzte sich bei einem hoch in den Sechzehner getretenen Freistoß, Dominik Mayer kam vor ihm an den Ball und beförderte den Ball aus der Drehung über die Torlinie zum 2:1 Endstand.
Fazit: Die Sportler haben es versäumt die Partie frühzeitig zu entscheiden und sind deshalb am Ende in arge Bedrängnis geraten. Über die gesamte Spieldauer hinweg betrachtet hat sich jedoch die Mannschaft mit der reiferen Spielanlage durchgesetzt und somit stehen sie letztendlich verdient im Finale, wo jedoch eine gehörige Leistungssteigerung von Nöten sein wird. Die Mathematiker sind hauchdünn gescheitert und können sich nun gegen die Porno Journos wenigstens die Bronzemedaille sichern.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Da waren es nur noch vier...

Das Halbfinale des diesjährigen Präsi-Cups ist perfekt: Gestern Abend zogen in den noch ausstehenden Viertelfinalspielen Rapid Mathe und Die unheimlich Urigen in die Runde der letzten vier ein. Die Mathematiker besiegten dank eines Hattricks von Stefan Kneißl die Geos mit 4:1. Im Anschluss sorgten die unheimlich Urigen dafür, dass auch im fünften Jahr in Folge in der K.O.-Runde Endstation für die WFI-Elf war. Damit stehen sich in den Halbfinalspielen am kommenden Dienstag (1.Juli) Team Sport – Rapid Mathe (18:15 Uhr) und die Porno Journos – Die unheimlich Urigen (19:30 Uhr) gegenüber.
Rapid Mathe – Geos 4:1
In einer umkämpften aber keineswegs unfairen Begegnung setzten sich die Mathematiker gegen tapfer fightende Geografen am Ende mit 4:1 durch. Mann des Spiels war sicherlich Stefan Kneißl auf Seiten der Rapidler, der gleich in seinem ersten Turnierspiel einen Hattrick erzielte und maßgeblichen Anteil am Erfolg seines Teams hatte. Die Geografen boten einen großen Kampf, waren aber vor allem im Angriff ohne Durchschlagskraft, so dass der Sieg am Ende zwar vielleicht ein Tor zu hoch ausfiel aber andererseits auch völlig in Ordnung ging. Nach anfänglichem Abtasten ergab sich nach neun Minuten für Rapid Mathe die erste echte Torchance des Spiels, doch Geo-Torhüter Lukas Petersik war nach einem Zuspiel auf Robin Löscher einen Tick eher am Ball und riskierte mit seiner Rettungsaktion buchstäblich Kopf und Kragen. Zwei Minuten später war aber auch Petersik machtlos: Nach einem Fehler im Aufbauspiel der Geos kam der Ball schnell in die Spitze und Robin Löscher hatte keine Probleme aus sechs Metern Torentfernung seinen dritten Turniertreffer zu erzielen (11.). Die Geografen waren offensichtlich durch den Rückstand ein wenig geschockt und Rapid Mathe setzte nach. Wiederum ermöglichte ein Ballverlust der Geos das 2:0, als Stefan Kneißl das Leder gut 25 Meter vor dem Tor aufnahm und nach kurzem Antritt auf Höhe des Sechzehners mit einem schönen Flachschuss für die zwei Tore Führung sorgte (17.). Drei Minuten später hatte es Richard Tretter auf dem Fuß, die Geos wieder heran zu bringen, doch nach tollem Vorstoß vergab er freistehend aus 14 Metern und schoß über den Rapid-Kasten. Entscheidend war aber an diesem Abend zudem die konsequente Abwehrleistung der Mathematiker, die kaum Torchancen für die Geografen zuließen. Mathe-Abwehrchef Benjamin Steib war immer auf der Höhe des Ballgeschehens, ordnete seine Hintermannschaft und konnte durch sein gutes Stellungsspiel einige Geo-Chancen schon im Keim ersticken. Auch nach dem Wechsel blieb Rapid tonangebend und machte zur richtigen Zeit die Tore: Stefan Kneißl schloss zwei blitzsaubere Konter (36., 44.) im Stile eines Torjägers eiskalt ab und sorgte so für die Entscheidung. Auch wenn die Geos alles versuchten waren sie an diesem Tag sicher nicht vom Glück begünstigt. Zwei Schüsse landeten an der Latte des Rapid-Tors und auch sonst hatte man das Gefühl, dass an diesem Tag spielerisch nicht viel gelingen wollte.
Fazit: Am Ende stand ein 4:1 Erfolg für die Mathematiker, die von Spiel zu Spiel immer besser ins Turnier zu kommen scheinen. Der massive Abwehrverband steht sicher, davor wird mit Robin Bergenthum ein weiterer Eckpfeiler des Teams zum Halbfinale zurückkehren und die Offensivkraft durch das Dreieck Löscher/Klett/Kneißl dürfte den Sportlern einiges Kopfzerbrechen bereiten. Die Geos haben sich achtbar aus der Affäre gezogen und befinden sich nach dem Vorjahres-Debakel wieder erkennbar im Aufwind.

WFI - Die unheimlich Urigen n.V. 1:2

Das Team der WFI und die K.O.-Runde des Präsi-Cups: Irgendwie eine Geschichte, die nicht zusammen geht. Wieder einmal kam nach den Gruppenspielen das Aus für die Ingolstädter, die kopfschüttelnd und ungläubig nach dem Spiel gegen die Unheimlich Urigen nach Erklärungen suchten. Unerklärlich schien, wie man trotz bester Gelegenheiten "den Sack nicht zumachen" konnte und eine Führung erneut aus der Hand gab. Auf der anderen Seite feierten die Urigen ausgelassen den Sieg und eine taktische Meisterleistung: Aus drei Chancen zwei Tore zu erzielen ist wahrlich titelwürdig!

Schon vor der Partie herrschte bei den unheimlich Urigen eine gewisse Unruhe: Zahlreiche Spieler und Säulen des Teams konnten aus den unterschiedlichsten Gründen nicht aufgeboten werden. Deshalb schien die taktische Marschrichtung gegen die WFI klar vorgegeben und man wollte aus einer (sehr) gesicherten Defensive heraus erst einmal die Angriffsbemühungen der Ingolstädter unterbinden. Das gelang in der Anfangsphase nur bedingt. Nach einer Standardsituatiuon von der rechten Seite kam Daniel Plumpe nach sechs Minuten völlig freistehend am Fünfereck zum Kopfball und erzielte die 1:0 Führung für die WFI, die auch in der Folge tonangebend war. Jedoch verstanden es die unheimlich Urigen ausgezeichnet den Spielrhytmus der ballsicheren Gäste aus Ingolstadt zu unterbrechen. Zwar konnten sie selbst kaum gelungene Offensivaktionen einleiten, doch jene Taktik, die Rehagels Griechen 2004 zum EM-Titel führte sollte auch den Urigen in Anbetracht des Personalmangels die notwendige Sicherheit verleihen.
Mit zunehmender Spieldauer verpuffte der Elan der WFI-Offensive und eine gewisse Ratlosigkeit wie man diesen Abwehrriegle am besten knacken könnte machte sich breit. Dennoch hatten die Ingolstädter vor allem nach der Pause gute Möglichkeiten die Führung auszubauen. Aber Saifudin Sharityar, Daniel Plumpe und Rupprecht Bodmeier vergaben zu leichtfertig. Die unheimlich Urigen versuchten es dagegen immer wieder mit langen Bällen, doch meist war ihre einzige Sturmspitze umgeben von mehreren WFI-Verteidigern und hatte einen sehr schweren stand. Um so bemerkenswerter dann der Ausgleich in der 50. Minute als der Stoßstürmer der Urigen das Laufduell gegen seinen Kontrahenten gewann und den Ball am chancenlosen WFI-Torwart zum 1:1 vorbeispitzelte.
Damit ging das Spiel in die Verlängerung, in der beide Teams in erster Linie auf Ergebnissicherung aus waren. Als sich alle Beteiligten scheinbar schon mit einem drohenden Elfmeterschiessen arrangiert hatten, sorgten die Urigen doch noch für die Entscheidung: Nach einem Befreiungsschlag rückte die Offensivabteilung der Urigen gut nach und die WFI schaffte es nicht den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern. Einen Schuss aus dem Getümmel heraus konnte WFI-Verteidiger Christian Abt nur noch mit Hilfe der Hand von der Torlinie befördern und Schiedsrichter Marat Oganyesyan zeigte sofort auf den Punhkt und Abt folgerichtig die rote Karte. Den fälligen Strafstoß (74.) verwandelte Benjamin Franke für die Urigen und sorgte damit für den Einzug ins Halbfinale.

Fazit: Die unheimlich Urigen haben offenbar zurück in die Spur gefunden und dank einer tollen Mannschaftsleistung den Sieg errungen. Die WFI-Elf ging einfach zu sorglos mit den sich bietenden Chancen um und wurde am Ende bitter bestraft. Im Halbfinale treffen die Urigen nun auf die Journalisten, die ihnen in der Gruppenphase eine empfindliche Niederlage zufügen konnten. Es ist also noch eine Rechnung offen und der Champion von 2007 wird sich gegen die Defensivkünstler sicher schwer tun. Es bleibt spannend...